Bremischer Achtsitzer

Vier Partner haben sich in Bremen gefunden, um eine neues Fahrzeug zu entwickeln, den SMARTY.

SMARTY ist ein Fahrzeug für Kindertagesstätten in einer modularen Leichtbauweise und transportiert bis zu acht Kleinkinder im Alter von bis zu drei Jahren. Damit das Fahrzeug alle Erwartungen erfüllt, haben sich die richtigen Experten zusammengeschlossen: die Hochschule für Künste (HfK) hat das Design des SMARTY übernommen. Der Martinshof bereitet sich darauf vor, die Fahrzeuge später in Serie herzustellen und zu vertreiben. Mercedes entwickelt die Werkzeuge für die Fertigung und wird diese  herstellen. Und das Faserinstitut legt die Faserverbundbauteile aus und kümmert sich um das entsprechende Fertigungsverfahren.

In mehreren Treffen haben die Beteiligten bisher intensiv Ideen diskutiert und Lösungen gefunden. Die Aufgabe ist anspruchsvoll, denn SMARTY muss sehr vielfältige Anforderungen erfüllen: sicher, ergonomisch und leicht- gleichzeitig modular herstellbar, kostengünstig, funktional und ansprechend.

Auf den HfK Hochschultagen am 9. und 10. Februar konnten Interessierte einen Eindruck von SMARTY gewinnen. Dafür hatten die beteiligten Studierenden der Hochschule für Künste in Tag- und Nachtschichten ein 3D-Anschauungsmodell hergestellt. Vorträge von den vier Partnern gaben den Besuchern zusätzlich Hintergrundwissen zum Produkt und zu den Partnern.



Das Fahrzeug wird nun direkt in die nächste Entwicklungsstufe übergehen. An prototypischen Sitzelementen sollen die späteren Nutzer, Kinder von Kindertagesstätten und ihre Betreuerinnen und Betreuer, die Ergonomie und Funktionalität überprüfen. Parallel dazu werden Details wie z.B. Radabdeckungen, Sicherheitsgurte und die Federung  weiterentwickelt. Im Hintergrund arbeiten Mitarbeiter von Mercedes und vom Faserinstitut Bremen an fertigungstechnischen Fragestellungen, und der Martinshof prüft bereits die Umsetzung einer eigenen Herstellung.

Die Teilnehmer sind überzeugt, dass SMARTY hervorragende Marktchancen besitzt und freuen sich schon jetzt über die erfolgreiche und intensive Zusammenarbeit.           

Ansprechpartner: Maria Schulz, Patrick Schiebel, Christoph Hoffmeister

Themen: Bremen | Thermoformen

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